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Archiv der Kategorie: Finanzkrise & Auswirkungen

Finanzkrise & Auswirkungen

Das dreckige Spiel mit Schiedsgerichten

Mehr und mehr Menschen wehren sich gegen die Installation von internationalen Schiedsgerichten – und das mit Recht!

Eine sehenswürdige Dokumentation auf 3Sat beleuchtet die dahinter stehenden Interessen der Industrie – und ihrer findigen Finanzberater:

http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/185253/index.html

Es zeigt sich, dass hier eine neue Spekulationsmaschinerie im Hintergrund die Fäden zieht. Erneut sind es Banker und Finanzmagnaten, die sich anschicken, auf geschicktem Wege an das Geld von Steuerzahlern zu kommen. Und zwar in gigantischem Ausmaß. Es werden sogar neue Finanzprodukte als Wetten auf zukünftige Schadensersatzforderungen gegen Staaten konstruiert. Das ist vielleicht nicht per se schlecht, aber erfordert Transparenz und öffentliche Kontrolle, die allerdings bewusst vermieden werden soll. Das klingt mafiös, und das ist es meiner Meinung nach – und nichts anderes. Mafia im Anzug, wie schon bei Lehman & Co.

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Faktencheck: Rettet Europa Griechenland – oder nur die Banken? – SPIEGEL ONLINE

Fazit: Varoufakis‘ These lautet, dass die Troika-Hilfen kein Akt der Solidarität europäischer Bürger und Steuerzahler mit dem griechischen Volk waren, sondern ein Akt der Selbsthilfe des europäischen Finanzsektors zu Lasten der EU-Bürger. Diese These lässt sich nicht einfach von der Hand weisen. Grund genug, um die Selbstgerechtigkeit deutscher Wutbürger in Frage zu stellen.

http://spon.de/aere4

Veröffentlicht mit Smartphone – Fehler können passieren

 

Tsipras gegen Merkel

Nun, ich möchte es nicht gerade den Kampf der Giganten nennen. Treffender ist, das Duell Tsipras vs. Merkel als einen Kampf zwischen Populismus und Opportunismus zu beschreiben.

Ich finde es löblich, dass Herr Tsipras seine Wahlversprechen direkt umsetzt. Aber abgerechnet wird zum Schluss. Solange in Griechenland nicht endlich die Reichen zur Kasse gebeten werden, ist noch nicht viel gewonnen. Das ist der Grund, warum ich es als Populismus bezeichne. Genauer gesagt als nationalistischen Populismus. Es werden Maßnahmen beschlossen, die sich in Griechenland super verkaufen lassen und derzeit nur Parteien außerhalb des Landes schaden. Hey, das ist easy.

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Au wei

Die Politik des Hr. Draghi macht mir Angst. Diese Maßnahmen der EZB und die niedrigen Ölpreise sind wie Speed bzw. Heroin für die Wirtschaft. Wehe, wenn das dann wieder wegfällt. Der deutschen Wirtschaft ging es immerhin zuvor auch schon gut genug. Jetzt wird es ein Höhenflug auf absehbar begrenzte Zeit werden. Danach ein böses Erwachen.

Wie kann man überhaupt noch der Bankenwelt trauen? Ich möchte nicht wissen, wie wenig Geld am Ende bei den mittelständischen Unternehmen ankommt und sich positiv auf das Wirtschaftswachstum auswirkt. Die EZB sollte direkt an Unternehmen die Kredite vergeben. Draghi, noch immer ganz die Goldman Sachs Marionette!?

 
Ein Kommentar

Verfasst von - Januar 22, 2015 in Finanzkrise & Auswirkungen, Lobbyismus

 

Higgs vs. ESM oder: das Universum und die Finanzkrise

Ich mag solch einen Blick über den Tellerrand, der Disziplinen überbrückt.
In der Finanzwelt herrscht eben eine völlig andere Einstellung zu Risiken. Dort gilt das Prinzip, dass die potentiell katastrophalen Auswirkungen von Krisen von der Gesellschaft getragen werden und deshalb Risiken leichtfertig eingegangen werden können. Trial and error.
So lange die Risiken nicht primär von den Verursachern der Krisen getragen werden müssen, gibt es keine Veranlassung zu methodischerem, zurückhaltendem Vorgehen in der Finanzwelt.

speculativeconfusion

Schon seit Wochen ist die Welt der Physiker in heller Aufregung. Zumindest die Welt derjenigen, die sich eingehend mit den grundlegenden Eigenschaften von Materie befassen. Der Teilchenbeschleuniger im CERN hat Evidenz dafür geliefert, dass Peter Higgs vor 48 Jahren wahrscheinlich richtig lag: im Standardmodell für die Zusammensetzung von Materie ist ein Teilchen nötig, das den anderen ihre Masse verleiht: das sogenannte Higgs-Teilchen. Es war lange Jahre der fehlende Baustein, um das Universum vollständig zu beschreiben. Dass es tatsächlich gefunden wurde, sind die entsprechenden Wissenschaftler allerdings bemüht zu verneinen. Die Beweise sind noch nicht hinreichend. Allerdings äußerten sich mehrere Nobelpreisträger bereits relativ euphorisch über die Entdeckung. Man kann zu diesem Zeitpunkt also festhalten, dass es über die bestätigende Kraft der Experimente im CERN eine skeptische Haltung, über die Rolle des Higgs-Teilchens und vor allem die Vorhersage Peter Higgs‘ Einigkeit besteht: das Standardmodell der Teilchenphysik ist nur durch dieses letzte Elementarteilchen zu…

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Die Welt auf Pump


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Hat Frankreich nicht zuletzt einen Vorstoss in Sachen Finanzmarkttransaktionssteuer gemacht? Was ist daraus geworden? Warum machen wir nicht mit? Ich schließe mich der Forderung an, dass diese Steuer endlich kommen müsste!

Laut Medienberichten ist es bisher vor allem an der ablehnenden Haltung Grossbritanniens gescheitert, denn die Engländer wollen ihre starken Finanzplätze schützen. Ich denke Europa fühlt sich im Zuge der Staatsfinanzkrise zu schwach, um in so einer Sache mutig voranzugehen. Besonders, wenn keine innere Einigkeit herrscht. Das Schlimme ist, es ist ja sogar etwas dran. Europa hat sich in den letzten Jahren selbst sehr geschwächt! Und wie erobert man sich seine Stärke am besten wieder zurück!? Eben nicht, indem man unauffällig unter dem Radar fliegt. Sondern, indem man Haltung annimmt und wieder beginnt die Dinge nach den eigenen Idealen zu gestalten. Man muß mit Vertrauen in die eigene Stärke mutig wichtige Projekte anstoßen!

c4harry

Ein großangelegtes Täuschungsmanöver. Das Geld wird im heissen Ofen der Spekulation verbrannt.
40 Prozent gehen an Finanzinstitute (Banken und Spekulanten) außerhalb Griechenlands;
23 Prozent an Griechische Finanzinstitute;
18 Prozent an die Europäische Zentralbank (EZB).
Erbärmliche 19 Prozent kommen auf Finanzierungen innerhalb Griechenlands.

Fazit: Vier Fünftel, über 80 Prozent, des „Hilfspakets“ fließen zu den Gläubigern, in die Banken und die Europäischen Zentralbank. Mit den Steuergeld-Milliarden wird also nicht Griechenland gerettet, sondern die Banken.

Die griechische Staatsverschuldung von 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2020 auf 120 Prozent zu senken, ist so realistisch wie Schneewittchen, Frau Holle und Die wundersame Rettung von Hänsel und Gretel.

Was fehlt, ist die Finanztransaktionssteuer, geblockt vor allem von Merkel und der kleinen radikalen Minderheitspartei FDP. Diese Steuer auf Spekulation wäre ein erster Schritt, die Finanzmärkte an die Kette zu legen.

Banken in die Schranken.

— erstellt auf iPhone mit BlogPress

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Ein Kommentar

Verfasst von - März 10, 2012 in Finanzkrise & Auswirkungen