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Archiv der Kategorie: Kleine Geschichten

Zack zack

Leider musste ein von mir kürzlich gekauftes Produkt vom Hersteller getauscht werden – dummerweise sitzt dieser in Seoul, Korea. Der Hersteller bestand darauf, dass ich das Produkt zuerst einschicken soll. Erst dann wollte man mir den Ersatz zukommen lassen. Klingt fair!

Wie lange, glaubt Ihr, hat DHL Express für den Hin- und Rücktranport zwischen Deutschland und Korea gebraucht? 🙂

 
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Verfasst von - Oktober 31, 2016 in Kleine Geschichten

 

CrustyCroc

Nun, wie sollte “es“ wissen, dass das Leben am Ende einer langen Zeit, umhüllt von vollkommener Dunkelheit, bloß ein kurzes werden würde!? Überhaupt von Bewusstsein zu sprechen, macht diesen Fall besonders. Denn der Stapel hatte kein Bewusstsein. Und auch jeder Teil davon hatte eigentlich kein Bewusstsein, keine Sinne. 

“Es“ war einzigartig in seiner Art, eine irrwitzige Anomalie, die sich auf einem Laufband ereignet hatte und später erst im Stapel zu vollem, lebendigen Sein ausreifte. Natürlich war “ihm“ der Stapel nicht bekannt. Nicht bloß das Konzept eines Stapels, sondern auch dessen Existenz. Es ist wohl das natürlichste der Welt, dass kaum je ein gewesener Teil seine Zugehörigkeit zum Ganzen von Anbeginn begriff.

Am Ende “seines“ Seins gab es einen akustischen, scharfen Riss in der umgebenden Luft. Plötzlich stürmte etwas heftiges – vollkommen unerwartetes und zutiefst unangenehmes auf “seine“ verkümmerten Sinne ein. Aus “seiner“ Sicht würde es uns Menschen als ungeheuerlich grell und blendend erscheinen, das Licht, welches sich plötzlich über die Ränder des Stapels ergoß. Für „es“ war es hingegen eine brutale, völlig verstörende Erfahrung. Das Gefühl war so intensiv, dass “es“ das Bewusstsein kurzzeitig verlor, und nichts mehr mitbekam, von dem, was dann folgte.

Ich weiß aus der Erinnerung bloß noch, dass mir die ganze Packung Stapelchips geschmeckt hatte. Doch diese Nacht träumte ich von Nummer 5 im Stapel – denn No. 5 lebte!

 
 

Wohin des Weges (Phillip 2)

Fortsetzung zu Teil 1

… Phillip ergab sich in sein Schicksal; was blieb ihm auch anderes übrig. Er konnte sich unmöglich wehren ob seiner Winzigkeit, und zudem fühlte er sich wie benommen. Für eine Weile wurde es jetzt auch in ihm schwarz; Phillip gingen die Lichter aus.   Read the rest of this entry »

 
 

Phillip I

Es war einmal ein klitzekleiner Herr mit einem Zylinderhut. Er lebte in einer Hutschachtel in London bei einer Schneiderin. Sie hatte die Schachtel vor vielen Jahren einem indischen Geschäftsmann abgekauft.
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3 Kommentare

Verfasst von - Februar 17, 2015 in Kleine Geschichten