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Archiv des Autors: tinyentropy

Über tinyentropy

www.tinyentropy.com widmet sich den Themen des Alltags, nimmt kritisch Stellung zu gesellschaftlichen Entwicklungen und bietet Tipps aus Kultur und Medien.

Es sind ganz schwerwiegende Fehler gemacht worden

1.2 Billionen Euro eingeplante Kosten der Krise!!! Nur für Deutschland. Das ist Wahnsinn.

Das kann nicht richtig sein.

Vor allem wäre es eindeutig zu verhindern gewesen!

Wäre Corona von Beginn an als große Gefahr verstanden worden, hätten wir keinen Karneval durchlaufen, keine Maskenknappheit und könnten einen Weg wie Schweden gehen.

Das können wir nun alles nicht mehr.

Schon 2012 wurde von Seiten des RKI ein Szenario wie das jetzige beschrieben in einer Studie; nichts wurde daraus abgeleitet.

Man muss sich klar machen, welch Konsequenzen dies nun zeitigt. Wir erleben eine epochale Zäsur.

Das Kernproblem liegt in der Natur einer epidemiologischen Ausbreitung, die einen exponentiellen Verlauf nehmen kann. Denn für exponentielles Wachstum sind die Startbedingungen fundamental bedeutsam. Deshalb wird zu Beginn einer solchen Entwicklung das Fundament gelegt. Und hier wurden schwere, irreparable Fehler gemacht.

Nun mag es menschlich sein, dies zu unterschätzen. Aber dafür gibt es Experten in unserem Gesundheitssystem! Und es kann erst recht keine Ausrede sein, wenn man solch ein Szenario bereits betrachtet und für realistisch gehalten hatte. Was wurde also unternommen? Nichts! Warum? Und noch besser: Wer trägt dafür jetzt die Verantwortung? Mindestens doch die Personen, die daraus zu Beginn der aktuellen Coronakrise nicht die nötigen Schlüsse zogen.

Im Moment müssen wir den Kurs wohl beibehalten. Aber es ist unglaublich, was hier gerade passiert.

 
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Verfasst von - April 5, 2020 in Verschiedenes

 

Wir dürfen uns nicht als nächstes an Chinas Rockzipfel hängen

Wir sollten uns ein Beispiel an China nehmen und uns von China fernhalten. Aber nicht nur von China.

Die Goldene Mitte liegt für uns in Europa. Wir sollten alle unsere wirtschaftliche Kraft auf ein starkes Europa ausrichten und nicht den wohl wahrscheinlichsten Weg in dieser globalen Krise gehen, uns noch stärker von China abhängig zu machen.

China und die USA sind unsere globalen Partner, aber dürfen nicht weiterhin wie bisher als Schutzmächte und Werkbänke angesehen werden. Europa muss autarker werden.

Während wir uns von China emanzipieren müssten, sollten wir gleichzeitig von diesem Land lernen. Und das bedeutet: Ein offener Blick in die Welt und jederzeit die Bereitschaft, funktionierende Konzepte von anderen zu adaptieren. Der Blick über den Tellerrand muss zur täglichen Routine werden.

Bleibt nur ein altbekanntes Problem: Wie sollen wir das finanzieren?

1.) Europa muss durch Bildung, Fortbildung, Bürokratieabbau, Flexibilisierung des Datenschutzes, und viel Geld die Potenziale im Bereich der Digitalisierung und der umweltfreundlichen Technologien ausschöpfen. Jobs, Spitzenforschung, Automatisierung. Wir brauchen europäische Player vom Range Googles, Amazons und Microsoft. So schwierig das ist, so nötig ist es. Und so viel Potenzial an Jobs und Know-how bietet es. Davon sind wir derzeit sehr weit entfernt.

2.) In China wird alles für uns produziert. Mit den Lohnkosten kann Europa einfach nicht mithalten. Das wäre illusorisch. Wir müssen also auf besser bezahlte Jobs in den oben genannten Märkten setzen, sowie auf innereuropäischen Handel und Dienstleistungen. Doch wird das nicht reichen. Wir müssen fragen, wer an den Billigjobs verdient und das Geld von diesen Firmen und Menschen zurückholen. Es muss die absurd schiefe Vermögensverteilung konsequent angegangen werden und eine Umverteilung stattfinden. Nur so werden die Geschäftsmodelle als Ursache der Billigjobs unattraktiver.

Ist das leicht? Nein.

Bedeutet es Verzicht und einen Wandel unserer Lebensweise? Ja! Unbedingt. Aber der Trost ist, dass es gute Chancen hat, nicht langfristig so zu sein. Weil wir beginnen auf Nachhaltigkeit zu setzen, die sich längerfristig auszahlt.

Wie müssen wir uns ändern? Wir müssen realistischer werden. Aufhören, uns ein Auenland wie im Herrn der Ringe zu wünschen, das es nicht geben kann.

Bin ich optimistisch? Keineswegs. Niemand will Veränderungen in Deutschland. Es herrscht der Wille nach einem weiter so. Dem Auenland.

Was wird kommen? Wir werden uns immer weiter an China ausverkaufen. Das wird eine Weile gut gehen. Aber man denke an das Schicksal der Uiguren. Wollen wir uns weiter abhängig machen? Das wird den Verlust unserer Stärke und der demokratischen Werte bedeuten.

 
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Verfasst von - April 5, 2020 in Verschiedenes

 

ZDFzoom: Katastrophenschutz am Limit – ZDFmediathek

Der Katastrophenschutz soll die Bevölkerung bestmöglich schützen. In der aktuellen Krise zeigen sich die Mängel im System: zu wenig Desinfektionsmittel oder Masken, zu späte Vorbereitung.
— Weiterlesen www.zdf.de/

 

Nicht im Staate Dänemark…

… in unserem Land ist etwas faul.

 
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Verfasst von - März 30, 2020 in Verschiedenes

 

Data Science für Deutschland

Deutschland als Ganzes muss jetzt Data Science lernen. Das zielgerichtete, aber im Vorfeld nicht absehbare Umgehen mit einer unklaren Herausforderung, indem man sukzessive die besten Strategien aus der Echtzeitdatenlage herausschält.

 
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Verfasst von - März 29, 2020 in Verschiedenes

 

Mr Bean unplugged

 
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Verfasst von - August 27, 2017 in Verschiedenes

 

Eine interessante Statistik – jenseits der üblichen Schönfärberei?

Spiegel Online: „Anfang März 2016 verfasste einer der ranghöchsten Kriminalpolizisten Nordrhein-Westfalens ein vertrauliches Dokument. Auf 23 Seiten skizzierte der Leitende Kriminaldirektor, was die massive Zuwanderung aller Voraussicht nach für die Polizeibehörden in Bund und Ländern bedeuten würde. „Zuwanderung führt zu mehr Kriminalität“, notierte der Beamte gleich zu Beginn seiner Aufzählung. (…)“

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fluechtlinge-und-kriminalitaet-mehr-menschen-mehr-gewalt-a-1164416.html