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Was darf man als Kunde noch erwarten?

19 Aug

Ich mache es kurz und zitiere einfach nur den Text meiner Mail an die Verbraucherzentrale. Zum Hintergrund: Es geht um ein 1000,- Euro Notebook, keine Peanuts also:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen von meinen Erfahrungen mit der Firma Acer berichten, die ich als sehr kundenunfreundliches Unternehmen erlebt habe.

Ich habe ein ACER Notebook gekauft. Laut Beschreibung des Händlers mit Windows 8.1.

Nun wollte ich die Größe der Partitionen mit einer Markensoftware – Paragon Disk Manager – anpassen, um Platz für eine separate Datenpartition zu schaffen. Bei der Größe heutiger Platten ein ganz normales Vorgehen. Leider kam es dabei zu einer Fehlermeldung der Software und einem Systemabsturz. Kurz um. Anschliessend konnte ich den Rechner nicht mehr starten.

Ich wusste, dass es für solche Fälle einen Recovery-Modus gibt, der sich aber leider auch nicht aufrufen lies. Deshalb war eine komplette Neuinstallation vonnöten.

Dabei erwies sich, dass ich keine Installations-CDs erhalten hatte. Auf meine Nachfrage bei ACER teilte man mir mit, die Nutzer würden beim Aufrufen von Windows dazu aufgefordert diese selbst zu erstellen. Ich kann mich daran nicht erinnern. Aber ich denke das liegt daran, dass ich gerade keine CDs bzw. einen 16GB großen USB-Stick zur Hand hatte. Da ich auch noch keine Daten oder Software auf das System aufspielen wollte, um die Einrichtung abzuschliessen, habe ich mich auch auf das Recovery verlassen.

ACER verlangte 50,- EUR für die Erstellung der CDs. Dabei zeigte man keinerlei Kulanz. Das Prozedere kann bis zu 10 Tage dauern. Die ganze Zeit kann man den Laptop nicht nutzen.

Mit den inzwischen erhaltenen CDs gibt es Probleme. Als ich heute ziemlich sauer wieder bei ACER anrief, sagte man mir, ich solle den PC einschicken. Auf mein Drängen sagte man, man werde mir die CDs neu schicken, aber dann die alten auf einen Defekt prüfen, sonst könne man mir die Kosten für das zweite Set nicht wieder erstatten. Spätestens ab diesem Moment habe ich mit einer Beschwerde bei der Verbraucherzentrale gedroht, denn wenigstens zu diesem Zeitpunkt sollte man mehr Entgegenkommen dem Kunden – der seit einigen Wochen sein System nicht nutzen kann – erwarten dürfen.

Es ist eine Unart der Unternehmen, hier von ACER, 50,- EUR von ihren Kunden zu „erpressen“, damit man sein System überhaupt wieder nutzen kann.

Wie beurteilen Sie dies?

Veröffentlicht mit Smartphone – Fehler können passieren

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2 Kommentare

Verfasst von - August 19, 2015 in Verbraucherfrust

 

2 Antworten zu “Was darf man als Kunde noch erwarten?

  1. dasmanuel

    August 21, 2015 at 2:11 pm

    Ha – ich könnte jetzt mit meinen Erlebnissen bezüglich einer Möbelbestellung und -reklamation beim Tchibo Online Shop trumpfen… das würde dir aber keinen Meter weiterhelfen.

    Obwohl. Sagt man nicht, dass es in Krisensituationen aufbauend wirkt, wenn man von jemandem hört, dem es noch schlechter geht als einem selbst!? 😉

     
  2. Anonymous

    November 22, 2015 at 3:35 pm

    Völliger Schwachsinn. Du erwartest doch wohl nicht, dass ein Unternehmen Zeit und Resourcen wegen deiner Unfähigkeit aufwendet.

     

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