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Aufklärung

29 Jul

Keine Sorge. Hier geht’s weiter 😉 Vielleicht hattet Ihr schon meinen Tweet gesehen oder das tag an meinem letzten Artikel. Beide wiesen darauf hin, dass mein Abschied nicht ernst gemeint war.

Warum dann diese Aktion? Nun, es kam aus einer Laune heraus und man kann es als Experiment werten. In gewisser Weise wollte ich das Feedback testen und es freut mich, dass viele der Personen, auf die ich wirklich zähle, sich dazu gemeldet haben.

Ich schreibe diesen Blog in erster Linie für mich selbst. Aber ich möchte damit auch zur Diskussion anregen und dieses Ziel hat sich nur teilweise erfüllt. Kommentare gibt es – gemessen an den Besucherzahlen – viel zu wenige. Sie kommen von einem kleinen Kern von treuen Lesern. Und dafür bedanke ich mich sehr. Aber ich wollte ursprünglich mehr “Vorbeireisende“ in eine Diskussion verwickeln. Das hat nicht geklappt.

Insofern wollte ich wissen, ob dieser Blog überhaupt vermisst werden würde. Einen kleinen Einblick diesbezüglich habe ich jetzt gewonnen. Es spielt aber am Ende keine Rolle, denn ich schreibe so oder so weiter. Weil es mir Spaß macht 🙂

Ich freue mich darüber, dass die Menschen, die hier mit mir diskutieren, allesamt sehr sympathisch wirken und sehr gute, gehaltvolle Kommentare beisteuern. Das ist klasse und bringt diesen Blog voran. Es deckt die Schwachstellen meiner Argumentation auf und beleuchtet alternative Sichtweisen. So soll es sein! Dafür ein fettes Dankeschön an meine ‚Ko-Autoren‘!

Ab und zu muss man mal aus der Routine ausbrechen. Ich hoffe Ihr versteht das und nehmt es mir nicht krumm. Euer tinyentropy

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7 Kommentare

Verfasst von - Juli 29, 2014 in Über diesen Blog

 

7 Antworten zu “Aufklärung

  1. Nesselsetzer

    Juli 29, 2014 at 4:32 pm

    Obwohl ich es ja inzwischen schon weiss – sehr erfreulich, dass es weiter geht!

    Vielleicht bewertest Du das gewünschte Diskussionsfeedback zu hoch. Bei mir finden solche erwarteten Diskussionsrunden in den Kommentaren auch eher selten statt – gemessen an der Menge Artikel, die ich bisher geschrieben habe. Und selbst bei den Artikeln, die von der deutschen Richard-Dawkins-Seite oder von den österreichischen Freidenkern aus meinem Blog übernommen wurden, ist die dortige Diskussionsbeteiligung im Vergleich zu der vermuteten LeserInnenzahl relativ gering.

    Das heisst dennoch nichts. Die meisten lesen ja die Beiträge als Informationsquelle oder zur gedanklichen Anregung, häufig auch mehrere zum gleichen Thema, um möglichst viele verschiedene Sichtweisen zu erhalten. Kommentiert wird ja zumeist nur, wenn man als Blogger in seinen Gedankengängen offensichtlich schief liegt oder wenn sich die LeserInnen über den Artikel aufregen ;-).

    Aber ich gebe Dir natürlich recht. Viel zu selten ergeben sich nicht nur ausführliche Diskussionen, die Blogger und Kommentierende weiter bringen. Viel zu selten wird überhaupt kommentiert, denn solche Kommentare sind für uns Blogger ja auch ein wichtiges Feedback. Denn wir wollen ja wissen, was andere zu dem aktuellen Thema zu sagen haben oder darüber denken. Da hätte ich mir genauso wie Du auch mehr Kommentare gewünscht.

     
    • tinyentropy

      Juli 29, 2014 at 11:16 pm

      Danke für den Einblick, wie Du es bei Deinen Artikeln erlebst.

       
  2. infragesteller

    Juli 29, 2014 at 7:06 pm

    Keine Erwartungen zu haben, ist, denke ich, das Gesundeste (und Unfrustrierendste)…

     
    • tinyentropy

      Juli 29, 2014 at 11:14 pm

      Ja, das stimmt. Aber denjenigen, der vollkommen ohne Erwartungen wieder und wieder in die Öffentlichkeit tritt, möchte ich gerne mal kennen lernen. Die coole Sau 😉 So etwas ist leicht gesagt und findet sich in jeder Sammlung kluger Weisheiten. Aber es ist ein Idealzustand.

       
  3. dasmanuel

    August 1, 2014 at 4:57 pm

    Die Zeiten sind stressig. Einen Blog zu unterhalten mit dem Ziel, Diskussionen anzuregen … puuuh.
    Manchmal packt mich mein Ego noch am Sack, aber im großen und ganzen habe ich akzeptiert, dass – wenn ich nicht über Lippenstifte oder Schuhe schreibe oder Lady Gaga heiße – ich MEINEN Blog vorrangig für MICH betreibe. Sei es als Gedankenarchiv, um meine Bedürfnisse oder wasauchimmer auszudrücken. Exhibitionismus spielt eine ebenfalls nicht unerhebliche Rolle.
    Falls dich die reine Diskutierfreude antreibt, erscheint die Anmeldung und Beteiligung in einem entsprechenden Forum als weitaus besseres Investment.
    Das meine ich nichtmals boshaft – Du solltest dich eben fragen, WARUM du einen Blog befüllst.
    Und die entsprechenden Konsequenzen ziehen.
    Liebe Grüße

     
  4. Pfeffermatz

    August 4, 2014 at 10:53 pm

    Ich tue mich mit dem Schreiben von Kommentaren oft schwer. Häufig habe ich zwar das Bedürfnis, einen gut geschriebenen Artikel durch einen Kommentar zu würdigen, doch dann fallen mir nur Banalitäten ein (weil der Schreiber ja schon sehr ausgedrückt hat, was es zu sagen gibt). Und dann lasse ich es einfach…
    Weiter so!

     
    • tinyentropy

      August 5, 2014 at 8:22 am

      Ich will mich da auch gerne selbst bei der Nase packen. Ich schreibe auch relativ selten Kommentare. Aus genau dem Grund, den Du nennst. Bzw. ich komme selten dazu sehr lange Artikel von befreundeten Bloggern zu lesen. Insgesamt kommentiere ich aber sehr gerne. Viele Artikel hier sind entstanden, weil ich eigentlich bei einer Zeitschrift einen Leserkommentar geschrieben habe. Für mich sind Kommentare wirklich ein guter Anlass für Diskussionen. Man kann kurz und knapp ein Statement geben. Das liegt mir.

       

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