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Der Untergang des Journalismus

02 Jul

Treffend beschrieben!

Der Nesselsetzer

Zeitungsleser – gemeinfrei

Seit einiger Zeit ist das Informieren in einschlägigen Nachrichtenblättern keine große Freude mehr. Während ich früher in diversen deutschen Onlinemagazinen regelmäßig und täglich mehr als eine halbe Stunde lang interessante Artikel habe lesen können, ist der Gesamtkonsum der Nachrichten aus den nicht fachspezifischen Verlagsangeboten inzwischen insgesamt auf etwa 10 Minuten geschrumpft. Das liegt sicher nicht an einem aufkeimenden Desinteresse meinerseits, sondern vielmehr an den zunehmend schlechter werdenden Artikeln. Oftmals fällt nach dem dritten Satz schon auf, dass der Journalist sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, sein Artikelthema in eine Suchmaschine einzugeben. Das bestätigen auch hin und wieder Kommentare der Lesenden, die häufig recht abfällig den oder die AutorIn darauf hinweisen, dass alleine ein Blick in den entsprechenden Wikipedia-Artikel genügt hätte, um dem offenbarten Unwissen der Schreiberlinge auf die Sprünge zu helfen. Ganz zu schweigen von Reportagen aus Konfliktherden, bei denen stets nach dem völlig unkritischen Motto…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.367 weitere Wörter

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2 Kommentare

Verfasst von - Juli 2, 2014 in Verschiedenes

 

2 Antworten zu “Der Untergang des Journalismus

  1. Frank F.

    Juli 2, 2014 at 1:16 pm

    Sehr gut geschrieben, Danke für den schönen Artikel!

     

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