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Was der Pi leider noch nicht kann

15 Mai

Ich wollte mir eigentlich einen Raspberry Pi kaufen, um ihn als Mediacenter und Streaming-Client zu benutzen.

Meine Recherchen haben aber zwei prinzipielle Beschränkungen ergeben:

1.) Der Pi kann zwar 1080p an den Fernseher rausgeben, aber nur wenn das Quellmaterial das hergibt. Es gibt keinen hardwareseitigen Upscaler. Ich weiß nämlich leider nicht, ob mein Samsung LE40A659 so etwas automatisch skalieren kann.

2.) Streaming-Dienste wie Amazon Instant, die auf Silverlight setzen, sind nicht möglich auf dem Pi. Zwar gibt es Linux-Ports von Silverlight, aber die funktionieren nicht auf der ARM-Architektur des Pi. Lösung nicht in Sicht, da Microsoft nicht mitspielt und die Streaming-Dienste wohl weiterhin auf Silverlight setzen werden.

Wie bewertet Ihr diese beiden Punkte? Solltet Ihr andere Informationen dazu haben, würde ich mich freuen das von Euch zu erfahren. Kennt Ihr eine preisgünstige Alternative, die einen Media-Server mit einem Streaming-Dienst verbindet? Der Chromecast hat auch noch Beschränkungen und ersetzt meines Wissens nach keinen Media Player mit Anschlüssen für USB Sticks und Festplatten. Im Prinzip hat man all das heutzutage in einem Smart-TV kombiniert. Da müsste es doch auch passende Geräte zum Nachrüsten geben. Oder man kauft eine PS4 😉

Nachtrag zu Punkt 1: Media-Center Software (Betriebssysteme) für den Pi können aber das Upscalen übernehmen, so dass Punkt 1 wohl nicht weiter ins Gewicht fällt.

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5 Kommentare

Verfasst von - Mai 15, 2014 in Schnäppchen, Technik

 

5 Antworten zu “Was der Pi leider noch nicht kann

  1. Frank F.

    Mai 15, 2014 at 12:26 pm

    Hy Tinyentropy, sehe im Chromecast längerfristig schon die perfekte Alternative! Streame damit Offline Dateien und Cloud Files von Google Music, Mixcloud und Soundcloud. In Verbindung mit BubbleUPnP, Xposed Framework und dem Audio Cast Modul funzt auch das Streaming von Spotify perfekt. Nutzt Du für das Streaming ein Tablet entfällt in der Kostenlos Version sogar das begrenzte Hopping von Titel zu Titel! Also ich finde der Chromecast wird von Woche zu Woche besser, denn die App Entwickler machen ordentlich Dampf beim Entwickeln sinnvoller Apps! Grüsse Frank

     
    • tinyentropy

      Mai 15, 2014 at 12:45 pm

      Offline Dateien? Das geht auch? Per SD Karte am Chromecast?

      Pi + Chromecast könnte dann ja meine Lösung sein…

       
      • Frank F.

        Mai 15, 2014 at 12:57 pm

        Nicht per direktem Anschluss der SD Karte bzw. Harddisk an den Chromecast sondern über den Umweg PC, Androide -> App -> Wlan -> Chromecast! Für den direkten Anschluss von externen Speichern an SmartTV`s etc. kann man gerade bei den Samsung TV`s (habe ich auch) einen der zahlreichen Ports (HDMI, USB etc.) nutzen.
        Mein Homelandschaft sieht so aus:
        Samsung SmartTV hängt über Headphone OUT am Eingang Line Kabel (rot/weiß) meines Stereoverstärker -> daran die Boxen!
        Das Streaming läuft dann entweder per DLNA über das Wlan/LAN des Samsung TV`s oder per eingestöpseltem Chromecast Stick, der allerdings einen HDMI Port und einen microUSB Anschluß zwecks Strom benötigt. Alternativ liegt dem Chromecast ein Stromkabel bei.
        Apps die jeglichen Arten von Multimediadateien streamen gibt es mittlerweile genug. Läuft alles wunderbar…

         
      • tinyentropy

        Mai 15, 2014 at 1:02 pm

        Danke!

         
      • Frank F.

        Mai 15, 2014 at 1:03 pm

        Immer wieder gern…

         

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