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Partei der Nichtwähler

27 Aug

Durch einen Werbespot wurde ich heute das erste mal auf die Partei der Nichtwähler aufmerksam:

http://www.parteidernichtwaehler.de/

Die zentralen Forderungen der Partei zielen auf eine direktere Demokratie und weniger Macht der etablierten Parteistrukturen ab. In diesem Sinne vertritt die Partei – mit konstruktiven Vorschlägen für Reformen des Politikbetriebs – die Interessen frustrierter Nichtwähler. Ich finde das Konzept deshalb sehr interessant.

Youtube-Link zu einem Interview mit dem Gründer der Partei Dr. Werner Peters (ggf. bis zum Zeitpunkt 0:30:00 vorspulen)

 

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4 Kommentare

Verfasst von - August 27, 2013 in Tiny's Gedanken

 

4 Antworten zu “Partei der Nichtwähler

  1. Anonymous

    August 28, 2013 at 12:08 am

    Hallo tinyentropy,

    wo liegen denn die Unterschiede zur Piratenpartei?

    Bzw. findest du diese Partei interessanter als die PP?

    Das ist natürlich sehr geschickt sich Partei der Nichtwähler zu nennen. Wie hat man etwas, wo man „gegen sein“ kann. Du kennst mich gut genug, ich bin auch gegen das jetzige System. Ich möchte aber ein gutes System erweitern, ich möchte etablierte Parteien erweitern.

    Der Name dieser Partei drückt schon ein gewisses Protestpotential aus. (Nicht-Wähler)

    Ich hab ja weiterhin eine kritische Haltung zu den Piraten. Aber allein der Name „Piraten“ drückt etwas unkonventionelles aus, gerade in der heutigen Gesellschaft wo dieses Wort verklärt ist. Die Piraten haben einen Sprach-Hack erster Güte hingelegt.

    Der Name dieser Partei hat etwas ganz und gar konventionelles. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Namen sind Schall und Rauch. Aber auch sie wecken Aufmerksamkeit.

    Die Bemühungen des Parteivorsitzenden in allen Ehren aber bevor ich diese Partei wähle, wähle ich die Piraten.

    Vielleicht gibt es „neue“ Aspekte dieser Partei. (s. obige Frage)

    Gruß, David

     
    • tinyentropy

      August 28, 2013 at 11:26 am

      Ich würde sagen die Unterschiede liegen in den Konzepten für eine direktere Demokratie. Die Piraten setzen auf Neues, wie die viel beschworene „liquid democracy“ und natürlich die Verwendung neuer (sozialer) Medien. Die Partei der Nichtwähler favorisiert traditionelle Konzepte wie Volksentscheide oder die Begrenzung der Mandatsdauer. Die Piraten vertreten insgesamt ein breiteres Themenspektrum.

       
  2. marien86

    August 28, 2013 at 6:50 pm

    Hallo tinyentropy,

    danke für deine Einschätzung. Damit decken sich unsere Eindrücke.

    Ich finde das Konzept der Piraten immer noch das Spannenste. Sie wollen das Beste aus beiden Welten verbinden: repräsentative und direktdemokratische Demokratie. Gut, dass sie (der letzte Parteitag) ihr LF-Konzept ablehnen hat natürlich ein Geschmäkle.

    Die Politikwissenschaft ist voll mit guter und kritischer Literatur zu diesem (allg. Demokratie) Thema.

    Wie gesagt, ich stoße mich am Begriff „Nichtwähler“. Hier wird doch wieder auf ein Protest hinaus gezielt.

    Einerseits ist es gut, wenn es viele Parteien und Direktkandidaten zur Wahl gibt. Andererseits muss man dann Redundanz in Kauf nehmen, die Ressourcen frisst. Wenn ich die Piraten wähle, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie in den BT kommen als bei dieser Partei.

    Schade, dass sich die Piraten so ausgebrannt haben. Die Massenmedien schenken ihnen auch keine Aufmerksamkeit. Bei allen Querelen, die die Partei erzeugt, es wäre schade wenn sie wieder verschwänden.

    Gruß, David

     
    • tinyentropy

      August 29, 2013 at 8:18 am

      Ja, volle Zustimmung! Es wäre echt schade.

       

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