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Daniel Herbst: Gedanken, – wirklicher als das, was ist?

23 Mrz

Ein sehr interessanter Artikel über die Sicht auf die Welt und die Natur von Dingen und Aussagen. Daniel Herbst sagt uns, dass die Widersprüche nicht in den Dingen liegen, sondern in unseren Gedanken über die Dinge. Und das stimmt. Denn offensichtlich existieren die Dinge, die wir als widersprüchlich wahrnehmen, und durch ihre beiderseitige Existenz ist belegt, dass sie sich nicht ausschliessen.

Wie sieht es aus, wenn wir nicht von Dingen der materiellen Wirklichkeit oder von Fakten, sondern von Meinungen sprechen!? Fakten bzw. Wahrheitsaussagen unterliegen den Gesetzen der Logik und für die Logik ist der Widerspruch ein zentrales Element der Wahrheitsfindung. Bei Meinungen kommen neben logischen Schlussfolgerungen zudem noch Annahmen über die Welt hinzu, welche sich dem logischen Kalkül entziehen. Entweder man ersetzt diese irrationalen Komponenten der Meinungen durch logisch begründbare, aufeinander aufbauende Argumente oder man muss sich klar machen, dass sie zum Wahrheitsgehalt nichts beitragen. Auf dieser Ebene ist es – wie Daniel Herbst sagt – so, dass verschiedene Meinungen nicht gegeneinander aufgewogen werden können und Widersprüche zwangsläufig Teil der Diskussion sein werden.

In Bezug auf die Erkenntnisse über die Welt muss man sagen, dass wir Menschen die Welt begreifen, indem wir uns mentale Modelle von der Wirklichkeit machen. Unsere Modelle sind natürlich nicht perfekt und es können Widersprüche entstehen, die aber wiederum nichts mit den Dingen an sich zu tun haben.

Ich finde den Artikel über die Aussagen Daniel Herbst sehr, sehr interessant und es hat mich nachdenklich gemacht. Danke an satyamnitya für diese Anregung!

nit möööglich!


dahe
Wir widersprechen einander auch dann nicht, wenn wir uns widersprechen. Da ist kein Widerspruch!

Die Dinge an sich sind nicht widersprüchlich. Die Widersprüchlichkeit spiegelt uns nicht, was ist, sondern was wir über das, was ist, denken. Sie spiegelt uns, wie wir es empfinden und was wir davon halten. Die Widersprüchlichkeit kann also nicht aufgehoben werden, indem wir denjenigen, der uns zu widersprechen scheint, mundtot machen oder das, was uns stört, vernichten. Nein, sie ist in deiner und meiner Gedankenwelt zuhause. Sie nährt sich von unserem Zuspruch. Es geht nicht darum, das eigene Empfinden zu leugnen, sondern darum, es einfach so sein zu lassen, wie es gerade ist. Es ist erlaubt, einen anderen nicht zu mögen. Warum nicht? Kein Problem! Einen anderen nicht zu mögen, erzeugt keinen Widerspruch. Es ist ein Widerspruch! Mich selbst nicht zu mögen, erzeugt ebenfalls keinen Widerspruch. Es ist ein Widerspruch!

Die Widersprüche haben „alles Recht der…

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