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SPIEGEL titelt: „Deutscher Konzern liefert Mittel für Todesspritzen an die USA“

15 Jun

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/todesstrafe-in-usa-deutscher-konzern-liefert-wirkstoff-fuer-todesspritze-a-838941.html

Drängt sich mir doch dabei die Frage auf, ja und!? Irgendjemand muss es doch herstellen, und dann doch am besten jemand, der es kann. Eben Qualität „made in germany“.

Gut, das war bitterböse. Aber im ernst. Aus reinem Informationsinteresse mag die Meldung ihre Berechtigung haben. Aber wird da etwas skandalöses aufgedeckt?

Wie unterscheidet sich dieser Sachverhalt von Waffenlieferungen deutscher Unternehmen an militärische Gruppierungen? Zudem sind Todesstrafen in den USA gesetzeskonform, bzw. sie werden sogar im Namen des Gesetzes ausgeführt. Mit welchem Argument sollte also deutschen Firmen die Berechtigung abgesprochen werden, an die offiziellen Behörden der US-Staats-Regierungen zu liefern?

Kann man eine moralische Verpflichtung der Firmen anführen? Ich denke nicht. Wie man zur Todesstrafe steht ist gesellschaftlich umstritten. Firmen, die dazu eine eindeutige Haltung haben dürften daher selten sein. Sicher wird es auch bei diesem Konzern Einzelpersonen geben, denen nicht wohl dabei ist.

Ich habe aber den Eindruck, dass die SPIEGEL-Redakteure damit Empörung auslösen wollen. Wie seht Ihr das?

 

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Verfasst von - Juni 15, 2012 in Gesellschaft

 

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