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Wenn die Pharmaindustrie eine bittere Pille nicht schlucken möchte…

30 Jan

… greift sie stets auf Ihre guten Kontakte zur Politik zurück. Bemerkenswert dieses mal, dass ein Gesetz wieder gekippt werden soll, welches unter einem FDP-Minister im Interesse der Versicherten konzipiert wurde. Nun will es die Union torpedieren. Wenn es den Abgeordneten gelingt das Gesetz abzuschwächen, bedeutet dies für die Krankenkassen stärkere finanzielle Belastungen. Denn der Preis neuer Medikamente kann dann wieder unkontrolliert festgesetzt werden, unabhängig davon, ob sie die Wirkung kostengünstiger Alternativen belegbar verbessern, oder nicht. Besonders beachtenswert ist die folgende Aussage des Artikels: 

Bisher war Deutschland das einzige Land der Welt, in dem die Konzerne die Preise für ihre Arzneimittel selbst festsetzen konnten. Selbst wenn die Krankenkassen Phantasiepreise oder gar medizinischen Unsinn vermuteten, mussten sie zahlen.

 

Es ist ein schönes Beispiel dafür, dass die deutsche Politik in besonderem Maße empfänglich für die Wünsche der Lobbyverbände ist.

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Verfasst von - Januar 30, 2012 in Lobbyismus

 

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