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Schmutzige Kriege

Ich möchte Euch eine Dokumentation mit dem Titel ‘Schmutzige Kriege’ empfehlen.

Sicher erinnert Ihr Euch an die Tötung Bin Ladens durch eine amerikanische Spezialeinheit. Das wirkte wie eine gezielte Operation. Einmalig. Chirurgisch. Sauber.

Aber in Wirklichkeit werden seit mehr als einem Jahrzehnt viele Tausende Menschen bei solchen Operationen überall auf der Welt getötet. Darunter viele Unschuldige, Frauen und Kinder. Alles von US Spezialeinheiten, die eine unglaubliche Machtfülle in den letzten Jahren bekommen haben. Alles mit der Rechtfertigung eines Kriegs gegen den Terror und im Geheimen. Das Problem: Dieses geheime System verselbständigt sich und schafft viel mehr Terroristen, denn die vielen unschuldigen Opfer hinterlassen wütende Angehörige.

 
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Verfasst von - November 22, 2014 in Dokumentationen

 

Konvivialismus

Ich pflege gern ein Leben fernab aller Ideologien. Gott sei Dank spüre ich kein Bedürfnis danach, meine Sicht auf die Welt in ein einfaches Schema zu fassen. Stattdessen ertrage ich bisweilen meine Orientierungslosigkeit und arbeite beständig an meinem Verständnis der Welt.

Auch inhaltlich finde ich mich in den gängigen Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts nicht wieder. Ob Liberalismus, Kommunismus, Anarchismus oder Kapitalismus: Alle diese Denkschulen wirken auf mich zu starr und dogmatisch. Sie definieren sich vor allem durch ein Schwarz-Weiß-Denken und durch die paranoide Abgrenzung zu den anderen Ideologien. Dies sind wohl auch die Gründe, warum in ideologisierten Gesellschaftssystemen Andersdenkende diskriminiert, ausgegrenzt und verfolgt werden. Sich nicht zu den vorgegebenen Normen einer Ideologie zu bekennen, heißt demnach zwangsläufig auf der schwarzen Seite des Denkens zu stehen und deshalb schädlich für das herrschende System zu sein.

Trotz allem haben alle diese ideologischen Denkschulen etwas gemeinsam. Sie versuchen das gesellschaftliche Leben in Bahnen zu lenken und die Triebkräfte der Menschen modellhaft zu erfassen. Es handelt sich also um Modellannahmen über den Menschen und die Gesellschaft. Die meisten dieser Modelle haben sich als unbrauchbar erwiesen. Zum Beispiel wird das häufig über den Kommunismus gesagt. Aber was genau bedeutet das als Konsequenz? Sollten wir unsere Bestrebungen einstellen, wenn unser Modell zu kurz greift?

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Verfasst von - Oktober 19, 2014 in Philosophie

 

Alle Möglichkeiten ausgeschöpft

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Beim Anblick des Rheins scheint die Antwort auf die Frage, ob wir nicht in der besten aller möglichen Welten leben, klar und eindeutig. Es sieht doch ganz danach aus. Aber dies ist nur ein Moment und es ist ein privilegierter. In Afrika, wo zur Zeit die Seuche Ebola schrecklich wütet, würde die Aussage, dass die Welt von Gott so perfekt wie eben möglich eingerichtet wurde, zu recht als zynisch empfunden werden.
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Verfasst von - September 19, 2014 in Philosophie

 

Muslimin über Salafisten in Deutschland: “Herr Augstein, Sie irren” – SPIEGEL ONLINE

http://spon.de/aekcm

Ist die Scharia-Polizei in Wuppertal ein gesellschaftliches Problem, oder der Aufregung nicht wert, wie es Jakob Augstein dem Sinn nach in einem Spiegel-Artikel schrieb? In dem verlinkten Leserbrief bezieht eine muslimische Journalistin dazu Stellung und erhielt Antwort von Hr. Augstein. Darin heißt es unter anderem: “Aber Sie haben natürlich recht: Für wen schreibe ich das und von welchem Standpunkt aus. “Check your privilege”, sagt man im Amerikanischen. Ich schreibe natürlich für eine autochthone, hauptsächlich weiße, bürgerliche Leserschaft, die sich darüber Gedanken machen muss, wie sie die offene Gesellschaft am Leben erhält. Und das eigene Ressentiment, die Vorurteile gegen Ausländer, gegen andere Religionen sind ein alter Feind der offenen Gesellschaft.“

Diese Aussage finde ich erbärmlich. In seiner Funktion als Journalist des Spiegels erwarte ich mir von Hr. Augstein ein anderes Selbstverständnis von sich und seiner Leserschaft. Es ist nachvollziehbar, dass Hr. Augstein seine Artikel für die bürgerliche Mitte schreibt. Aber diese als hauptsächlich weiß zu charakterisieren finde ich in diesem Zusammenhang seltsam. Es geht hier nicht um die Hautfarbe, sondern um die religiöse Zugehörigkeit. Und abgesehen davon finde ich auch, dass wir unsere Gesellschaft als heterogen bezeichnen sollten.

“Ich schreibe natürlich für eine autochthone, hauptsächlich weiße, bürgerliche Leserschaft… “. Schlimm genug, möchte man entgegnen! Doch sollte man auch hinterfragen, ob Hr. Augstein mit diesen Worten seine persönliche Motivation als Autor oder seine am wahrscheinlichsten anzunehmende Leserschaft charakterisieren möchte. Wie auch immer. Ich möchte für Deutschland hoffen, dass dies eine inkorrekte Beschreibung der deutschen bürgerlichen Mitte darstellt. Ich stelle mir sie bunt gemixt vor und würde mir zumindest wünschen, dass sich ein Spiegel-Autor beim Schreiben an eine heterogene Gesellschaft wendet. Leider bleibt an dieser Stelle unklar, wie Hr. Augstein es gemeint hat. Und dies führt mich zum letzten großen Kritikpunkt. Die Antwort auf die in dem Leserbrief geschilderten persönlichen Erfahrungen wirkt auf mich oberflächlich und unsensibel. Die darin ausgeführten Aussagen sind wenig einfühlend und können überdies sehr leicht als diskriminierend ausgelegt werden, weil sie einen erheblichen Teil von Bürgern nicht mit einbeziehen.

 
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Verfasst von - September 17, 2014 in Verschiedenes

 

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Verwandlung, haarscharf

Schnipp-schnapp… alles ist ab… und alles ist anders :-D Ich liebe es zum Friseur zu gehen! Es ist für mich wie ein Ritual, um einen Neuanfang einzuleiten. Wenn die Haare dann fallen, fühlt es sich befreiend an; und am liebsten besuche ich meinen Friseur, wenn es beruflich stressig ist und ich eine Auszeit brauche.

Dazu kann ich Euch was kurioses erzählen. Normalerweise unterhalte ich mich immer sehr gerne mit der Person, die mir die Haare schneidet. Ich finde es schön ins Gespräch zu kommen. Aber…. alles hat zwei Seiten. Denn oft missfällt es mir, wenn dann die Gespräche ausarten und der Schnitt meiner Meinung nach dabei zu kurz kommt.

Dazu trägt noch bei, dass es in den meisten Läden zu wenig Personal gibt und die Aufmerksamkeit der Fachkraft bei der Arbeit ohnehin geteilt ist: Hier ein paar Lockenwickel, da ein paar Strähnen, dort ein Telefonanruf. So ist es dann auch schon vorgekommen, dass ich am Ende nicht mehr zufrieden war mit der Leistung und mir einen neuen Laden gesucht habe, obwohl der Kontakt recht nett war.

Ein Zuviel an Gebrabbel ist wohl für beide Seiten unpassend. Schließlich handelt es sich um eine Dienstleistung und da gehört für mich bloß ein kurzes Gespräch dazu, wenn überhaupt. Ich bin und bleibe eben ein Misantroph, auch mit kürzeren Haaren ;-)

 
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Verfasst von - September 16, 2014 in Nur so....

 

Ein angefangenes Leben

tinyentropy:

Ungeahntes Entwicklungspotential mit sehr geschätztem Zwischenergebnis :-D

Ursprünglich veröffentlicht auf Pfeffermatz:

In Kürze werde ich ein weiteres mal meinen Geburtstag begehen und ein Alter erreichen, das zwar nicht als rund, aber laut gewisser Definition immerhin als der Sinn des Lebens (SDL) gilt. Höchste Zeit, einen Blick zurück zu werfen:

Als ich kurz nach Fertigstellung aus dem Krankenhaus geholt wurde, waren meine Auftraggeber sehr zufrieden mit mir: ich trank, rülpste, pinkelte und schrie. Meine Eltern zeigten ihre Zufriedenheit ob meiner Funktionstüchtigkeit durch herzliche Zusprache wie “gutschigutschi” und “Wat isser niedlich, der kleene Hosenscheißer”. Als ich nach wenigen Wochen kurz davor war, ein eigenes Zimmer und einen Vornamen zugewiesen zu kriegen, tat ich etwas überraschendes und leider unerfreuliches: ich spuckte. Erst ein bisschen, dann ein bisschen mehr, und nach einer weiteren Woche waren es echte Fontänen aus Muttermilch, die ich durch die kleine Wohnung zu schießen imstande war.

Bald waren es meine Eltern satt, vor mir aufzuwischen, außerdem fühlte sich meine Mutter…

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Verfasst von - September 15, 2014 in Verschiedenes

 

Unbemerkt

Krass… wusste gar nicht, dass ich so stark nach Parfüm rieche. Bin gerade im Döner-Imbiss und der Typ fragt mich über die Theke, wie mein Parfüm heißt, weil er es gut findet. Und das bei all den Zwiebeln und neben den Spießen. ;-)

 
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Verfasst von - September 13, 2014 in Kurioses, Nur so....

 
 
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